Ihr wisst immer noch nicht, was sich dahinter verbirgt? Dann solltet ihr unbedingt dieses Video von Michael Wesch, Asisstenzprofessor für Kultur-Anthropologie an der Kansas State University sehen.
Wieso bin ich eigentlich nicht auf die Idee gekommen ein Lied über den Mac zu schreiben? Gut, mir würde auch ein MacBook reichen … aber auf jeden Fall nen Mac!
P.S. Ein iPhone wäre auch toll?
Ich habe gerade eine sehr nette E-Mail von Susanne bekommen. Sie hört seit Weihnachten “Winnie fragen”. Das find ich super. Vorallem aber weil ich ihre Mail nicht über mein Kontaktformular bekommen hab, sondern über die Kontaktfunktion bei “BuchTicket“. Das ist eine Plattform bei der man seine Bücher tauschen kann. Susanne hatte ein Buch von mir angefordert und mein Benutzername und meine Absendeadresse bzw. Ort kamen ihr bekannt vor – also hat sie mich angeschrieben. Und da ich als Neuling bei “BuchTicket” noch viel falsch mache, hab ich gleich Verbesserungs-Tipps bekommen. Toll und danke dafür!
Diese Mail hat mir echt den Abend versüßt. Und es ist großartig festzustellen, das die Welt ganz schön klein ist und immer wieder Überraschungen für einen bereithält. Und wenn die Überraschungen dann noch von meinen Hörern kommen, bin ich grenzenlos begeistert.
Auf der Geburtstagsparty meiner Mutter lag ein Flyer auf unserem Tisch.
Ich hab die Bilder nicht wirklich verstanden und mich drüber beschwert. Und schon stürmten zwei nette Herren auf mich zu, um mir den Flyer zu erklären. Es kamen zwei Versionen dabei heraus:
Erste Version:
1. Wenn es im Zimmer brennt, renn aus dem Zimmer. Mache die Tür zu und nimm das Treppenhaus anstatt dem Fahrstuhl nach draussen. Wenn du draussen bist ruf die 112 an.
2. Wenn das Treppenhaus brennt, dann mach die Zimmertür zu und ruf die 112 an. Dann warte bis die Feuerwehr kommt.
Zweite Version:
1. Wenn deine Küche brennt, weil du die Pizza hast anbrennen lassen, renn aus dem Zimmer. Mache die Tür zu, damit die anderen im Haus nicht vom Geruch belästigt werden und nimm das Treppenhaus anstatt dem Fahrstuhl nach draussen. Wenn du draussen bist ruf den Pizza-Service an.
2. Wenn dein Nachbar auch nicht Pizza backen kann, hau ihm die Tür vor der Nase zu, und ruf den Pizza-Service an. Der liefert dann mit der praktischen Drehleiter.
Mehr zu Verhalten bei Feuer gibt bei der Berliner Feuerwehr.
Ich habe inzwischen einen dritten Podcast: die Mediencouch. Das ist ein Podcast von der Hochschule Mittweida. Ich bin dabei der Sidekick von Stefan Rank und es geht um Medienthemen.
In der aktuellen Ausgabe gehts um die Probleme von StudiVZ. Unser Chefredakteur Mario Fürderer hat deshalb ein Interview mit Blogger und StudiVZ-Kritiker Don Alphonso geführt.
Am Montag habe ich meine erste Klausur geschrieben. Journalistische Grundlagen waren gefragt. Egal. Auf jeden Fall ein Grund mit den Mädels den Tag zu genießen. Also sind wir zum Sushi essen nach Chemnitz gefahren. Darauf hab ich mich nach scheinbar endlosem Sushi- bzw. Fischentzug riesig gefreut. Und um es vorweg zu nehmen: das Essen war ein Desaster oder zumindest unser Kellner.
Es fing schon bei der Bestellung an. Er konnte es irgendwie nicht begreifen, dass jeder von uns fünf Mädels etwas essen wollte. Nach jeder von uns war er dabei sich umzudrehen und zu gehen. Auch für die Getränke brauchte er eine halbe Ewigkeit. Und er kam noch gefühlte dreitausendmal an den Tisch, weil er Fragen zur Bestellung hatte.
Irgendwann brachte er dann die Suppe, die zu meinem Menü gehörte … was soll ich sagen? Es war die falsche Suppe. Zu dem Menü gehörte eine Wakame-Suppe und ich hatte um eine Änderung in eine Miso-Suppe gebeten. Was mir der nette Kellner auch zugesagt hatte. Mmh, er hatte mich wohl falsch verstanden. Also versuchte ich das klar zu stellen und bat um die bestellte Suppe. Die kam auch. Aber es war wieder die falsche. Er brachte eine Wakame-Suppe ohne Tofu. Mir wars zu blöd und ich nahm die Suppe dann. Ich hatte eh das Gefühl er hätte mich nicht verstanden.
Wir hatten unter anderem drei Menüs bestellt – zwei kamen bald nach den Suppen, die auch zu dem Menü gehörten. Wie gesagt zwei! Das dritte kam erst nach mehrfacher Erinnerung. Und so ging es auch den anderen Mädels – auch bei ihnen kam entweder das falsche Essen oder erst nach Nachfragen. Ist auch schon schwer – so mit fünf Bestellungen auf einmal.
In dem Menü war auch ein Tintenfisch-Nigiri enthalten. Abgesehen von dem schlechten Geruch des Tintenfischs, schmeckte das Nigiri auch noch schlecht. Ich bin mir sicher, dass der Fisch hier nicht mehr der frischste war … ist ja auch nicht das erste Mal das ich Tintenfisch esse. Im übrigen bekam ich die bestellte Miso-Suppe später noch. Keine Frage, dass ich sie zurückschickte.
Schön war dann auch das Bezahlmanöver. Unser Kellner konnte auch nicht im Kopf rechnen und rannte nach dem Taschenrechner. Gut das will ich ihm nicht vorwerfen, das können heute eh nicht mehr viele – ich manchmal auch nicht. Aber es war eben das Sahnehäubchen bei diesem Essen.
Der Fairness halber muss ich doch dazu sagen, dass meine Freundin Christin öfter in diesem Laden essen geht. Sie hatte noch keinen Grund zur Klage und war immer zufrieden. Und das Essen war bis auf den Tintenfisch auch super. Und auch das Ambiente war nett und stilvoll. Ich hoffe einfach mal, dass der Kellner das nächste Mal nicht da ist. Wer mehr üben den Laden wissen will: Sushifreunde.
Ich wundere mich ja immer wieder, wie schnell die Zeit rast. Es sind schon wieder drei Wochen um seit dem letzten Podcast. Und was viel schlimmer ist: ich schaffs heute schon wieder nicht mich vors Mikro zu setzen. Aber bevor ihr jetzt wild anfangt zu schimpfen, würd ich euch bitten mir eure Tipps und Ideen zu schicken, wie ich das mit meinem Zeitmanagement besser hinkriege. Irgendwie muss es doch möglich sein, einmal die Woche drei bis vier Stunden Zeit zu finden! Ich meine, andere Podcaster schaffen das auch. Ich brauche eure Hilfe und zwar dringend.
Zu meiner rechten Seite ist ein wahnsinnig toller Sonnenaufgang. Die Musik im Radio ist in Ordnung und ich hab noch 22 km bis zum Ziel. Ich lieg gut in der Zeit. Den Kaffee am Flughafen kann ich förmlich schon riechen und schmecken.
Und auf einmal fängt das Auto an zu schlingern und das bei 130 km/h. Irgendetwas stimmt da nicht. Merkwürdig. Ok, denk ich, dann wechsle ich auf die rechte Spur und fahr langsamer. Das Auto reagiert mit den neuen Winterreifen, die ich vor einer Woche bekommen hatte eh noch ein wenig ungewohnt. Dann fahr ich 80 km/h und das Schlingern wird nicht besser. Und jetzt auch noch Lichthupe von meinem Hintermann – was will der von mir? Denk nach, Winnie, denk nach. Was soll ich jetzt machen? Ok Standstreifen. Aussteigen? Mal probieren. Mist da hats mir fast die Fahrertür vom Wind abgerissen. Dann klettere ich halt über den Beifahrersitz. Auch doof. Blick in den Seitenspiegel der Fahrerseite: Was um Himmels Willen ist das? Der Hinterreifen steht so merkwürdig ab. und ist er nicht an einigen Stellen zerissen? Oh nein – der Reifen ist geplatzt! Also Handy und ADAC anrufen. Die Tante am Telefon ist scheiße unfreundlich. Service ist das nicht! Ich soll aussteigen und bis zur nächsten Kilometermarke laufen. Geht’s noch? Da draußen ist es kalt und die Auto rasen so dicht an mir vorbei. Aber ich machs trotzdem. Kilometer 70,0 auf der A 14 Richtung Leipzig.
Zweiter Versuch beim ADAC: Diesmal ist die Frau nett. Das würde mit Priorität behandelt werden da es eine Gefahrenstelle auf der Autobahn ist. Hört sich doch gut an. Dann krieg ich meinen Flug vielleicht noch. Und ich soll aussteigen und zu meiner eigenen Sicherheit draußen warten. Und natürlich das Warndreieck aufstellen. Kein Problem mach ich alles.
Noch schnell eine SMS an meinen Freund schreiben und ihm das Unglück schildern und dann meine Mutter, der das Auto gehört anrufen. Warten. Nach 20 Minuten sind die Gelben Engel immer noch nicht da. Es ist eiskalt – ich schätze null Grad. Langsam spür ich meine Zehen nicht mehr. Schaff ich den Flug jetzt noch?
… 30 Minuten: immer noch kein ADAC – also noch mal bei denen anrufen. Jaja, da ist schon jemand unterwegs, seit 15 Minuten. Dann kann’s ja nicht mehr lange dauern. Das wird auf jeden Fall verdammt knapp mit dem Flug.
… 40 Minuten: den Flug kann ich vergessen. Das ist zeitlich nicht mehr zu schaffen. Hatte die Frau am Telefon nicht gesagt, daß ich priorisiert behandelt werde? Scheinbar nicht. Meine Zehen sind taub. Ich zittere am ganzen Körper und könnte nur heulen. Es ist wie verhext.
… 45 Minuten: Da! Auf der Gegenfahrbahn fährt ein ADAC-Auto vorbei und der Fahrer grüßt. Das muss wohl meine Rettung sein.
… 50 Minuten: Der Gelbe Engel sind da. Ich glaubs kaum. Leb ich noch? Oder bin ich schon als Eiszapfen erstarrt. Am liebsten würd ich sein Auto stürmen und mich aufwärmen.
… 60 Minuten: Der Reifen ist gewechselt, das Warnschild wieder im Auto und ich auf dem Weg zum Flughafen. In 8 Minuten geht der Flieger. Das schaff ich! Ironie muss sein.
Jetzt sitz ich in einem Café am Flughafen. Klar ist der Flieger ohne mich gestartet und einen Erstflieger in der Pampa zu finden ist gar nicht so einfach. Der erste ist ausgebucht. Der zweite geht Stunden später. Und noch dazu kostet er ein Heidengeld und fliegt nicht mal zum gewünschten Flughafen. Aber ich komm hier wenigstens noch weg. KÖLN ICH KOMME.
Dieses Erlebnis wurde Ihnen mit freundlicher Unterstützung von Skoda und dem ADAC präsentiert.
Inzwischen häufen sich die Nachfragen, ob ich denn noch lebe. Deshalb gibts jetzt ein kurzes Lebenszeichen von mir:
Mir gehts super – nur an der Zeit hapert es noch. Seit dem letzten Podcast, der jetzt schon einen Monat her ist, hab ich Urlaub gemacht und mit dem Medienmanagement-Studium in Mittweida angefangen. Ich brauchte hier Zeit um mich einzurichten, einzuleben und mich ans doch relativ ungewohnte Studentenleben zu gewöhnen. Langsam aber sicher kehrt dann auch Ruhe ein und ich will auf jeden Fall diese Woche noch einen neuen Podcast aufnehmen. Mein schlechtes Gewissen quält mich schon den ganzen Monat und ich freu mich jetzt schon auf mein Mikro und eure Fragen. “Winnie fragen” lebt! Und Winnie auch!
Sich von Dingen oder Menschen zu verabschieden fällt nicht immer leicht.
Bei mir gibt es gerade eine Zeit der Abschiede. Mein altes Leben liegt hinter mir und der Abschied fiel mir relativ leicht. Da gab es immer den Blick nach vorn, die Vorfreude auf das Neue und Unbekannte.
Der Abschied von liebgewonnenen Menschen dagegen ist ein Problem. Ich würd gern festhalten, obwohl ich weiß, dass loslassen richtiger wäre. Abschiede sind hier immer mit Herzschmerz verbunden – eine Art Wehmut. Was man aber gern mal vergisst: Abschiede sind auch eine Chance. Das vergess ich auch meist. Sie sind eine Chance für Veränderung. Eine Chance festgefahrene Gedanken und Strukturen zu überdenken. Wenn ich mich über Abschiede trösten muss, versuche ich mich abzulenken und mache neue Pläne, die dann natürlich auch umgesetzt werden. Letztendlich kann ich mich nicht erinnern, dass ein Abschied etwas schlechtes mit sich brachte. Oder um es mit den Worten eines amerikanischen Podcasters zu sagen: “It’s all good”.




