Mediencouch und StudiVZ

30. November 2006 | Kategorie Sonstiges

Ich habe inzwischen einen dritten Podcast: die Mediencouch. Das ist ein Podcast von der Hochschule Mittweida. Ich bin dabei der Sidekick von Stefan Rank und es geht um Medienthemen.

In der aktuellen Ausgabe gehts um die Probleme von StudiVZ. Unser Chefredakteur Mario Fürderer hat deshalb ein Interview mit Blogger und StudiVZ-Kritiker Don Alphonso geführt.

WinFra #031: 12 Stunden und Buddhanüsse

26. November 2006 | Kategorie Podcast

Einem Arschtritt sei Dank gibt’s wieder eine Folge “Winnie fragen”. Heute mit den Fragen:
- Wieso hat die Uhr 12 Stunden und läuft rechtsrum?
- Was sind Buddhanüsse?

Abkürzung: USZ (Uhrzeigersinn)
UPDATE: Es muss natürlich UZS heißen.

Musik: Rock Kills Kid mit “Paralyzed”

Leider ist die Soundqualität bescheiden … aber das Rauschen krieg ich bis zum nächsten Podcast auch noch in den Griff (hoff ich).

Sushi in Chemnitz

21. November 2006 | Kategorie Sonstiges

Am Montag habe ich meine erste Klausur geschrieben. Journalistische Grundlagen waren gefragt. Egal. Auf jeden Fall ein Grund mit den Mädels den Tag zu genießen. Also sind wir zum Sushi essen nach Chemnitz gefahren. Darauf hab ich mich nach scheinbar endlosem Sushi- bzw. Fischentzug riesig gefreut. Und um es vorweg zu nehmen: das Essen war ein Desaster oder zumindest unser Kellner.

Es fing schon bei der Bestellung an. Er konnte es irgendwie nicht begreifen, dass jeder von uns fünf Mädels etwas essen wollte. Nach jeder von uns war er dabei sich umzudrehen und zu gehen. Auch für die Getränke brauchte er eine halbe Ewigkeit. Und er kam noch gefühlte dreitausendmal an den Tisch, weil er Fragen zur Bestellung hatte.

Irgendwann brachte er dann die Suppe, die zu meinem Menü gehörte … was soll ich sagen? Es war die falsche Suppe. Zu dem Menü gehörte eine Wakame-Suppe und ich hatte um eine Änderung in eine Miso-Suppe gebeten. Was mir der nette Kellner auch zugesagt hatte. Mmh, er hatte mich wohl falsch verstanden. Also versuchte ich das klar zu stellen und bat um die bestellte Suppe. Die kam auch. Aber es war wieder die falsche. Er brachte eine Wakame-Suppe ohne Tofu. Mir wars zu blöd und ich nahm die Suppe dann. Ich hatte eh das Gefühl er hätte mich nicht verstanden.

Wir hatten unter anderem drei Menüs bestellt – zwei kamen bald nach den Suppen, die auch zu dem Menü gehörten. Wie gesagt zwei! Das dritte kam erst nach mehrfacher Erinnerung. Und so ging es auch den anderen Mädels – auch bei ihnen kam entweder das falsche Essen oder erst nach Nachfragen. Ist auch schon schwer – so mit fünf Bestellungen auf einmal.

In dem Menü war auch ein Tintenfisch-Nigiri enthalten. Abgesehen von dem schlechten Geruch des Tintenfischs, schmeckte das Nigiri auch noch schlecht. Ich bin mir sicher, dass der Fisch hier nicht mehr der frischste war … ist ja auch nicht das erste Mal das ich Tintenfisch esse. Im übrigen bekam ich die bestellte Miso-Suppe später noch. Keine Frage, dass ich sie zurückschickte.

Schön war dann auch das Bezahlmanöver. Unser Kellner konnte auch nicht im Kopf rechnen und rannte nach dem Taschenrechner. Gut das will ich ihm nicht vorwerfen, das können heute eh nicht mehr viele – ich manchmal auch nicht. Aber es war eben das Sahnehäubchen bei diesem Essen.

Der Fairness halber muss ich doch dazu sagen, dass meine Freundin Christin öfter in diesem Laden essen geht. Sie hatte noch keinen Grund zur Klage und war immer zufrieden. Und das Essen war bis auf den Tintenfisch auch super. Und auch das Ambiente war nett und stilvoll. Ich hoffe einfach mal, dass der Kellner das nächste Mal nicht da ist. Wer mehr üben den Laden wissen will: Sushifreunde.

“Winnie fragen” jetzt monatlich?

12. November 2006 | Kategorie Sonstiges

Ich wundere mich ja immer wieder, wie schnell die Zeit rast. Es sind schon wieder drei Wochen um seit dem letzten Podcast. Und was viel schlimmer ist: ich schaffs heute schon wieder nicht mich vors Mikro zu setzen. Aber bevor ihr jetzt wild anfangt zu schimpfen, würd ich euch bitten mir eure Tipps und Ideen zu schicken, wie ich das mit meinem Zeitmanagement besser hinkriege. Irgendwie muss es doch möglich sein, einmal die Woche drei bis vier Stunden Zeit zu finden! Ich meine, andere Podcaster schaffen das auch. Ich brauche eure Hilfe und zwar dringend.

Von Gelben Engeln und anderem Ärger

2. November 2006 | Kategorie Sonstiges

Zu meiner rechten Seite ist ein wahnsinnig toller Sonnenaufgang. Die Musik im Radio ist in Ordnung und ich hab noch 22 km bis zum Ziel. Ich lieg gut in der Zeit. Den Kaffee am Flughafen kann ich förmlich schon riechen und schmecken.

Und auf einmal fängt das Auto an zu schlingern und das bei 130 km/h. Irgendetwas stimmt da nicht. Merkwürdig. Ok, denk ich, dann wechsle ich auf die rechte Spur und fahr langsamer. Das Auto reagiert mit den neuen Winterreifen, die ich vor einer Woche bekommen hatte eh noch ein wenig ungewohnt. Dann fahr ich 80 km/h und das Schlingern wird nicht besser. Und jetzt auch noch Lichthupe von meinem Hintermann – was will der von mir? Denk nach, Winnie, denk nach. Was soll ich jetzt machen? Ok Standstreifen. Aussteigen? Mal probieren. Mist da hats mir fast die Fahrertür vom Wind abgerissen. Dann klettere ich halt über den Beifahrersitz. Auch doof. Blick in den Seitenspiegel der Fahrerseite: Was um Himmels Willen ist das? Der Hinterreifen steht so merkwürdig ab. und ist er nicht an einigen Stellen zerissen? Oh nein – der Reifen ist geplatzt! Also Handy und ADAC anrufen. Die Tante am Telefon ist scheiße unfreundlich. Service ist das nicht! Ich soll aussteigen und bis zur nächsten Kilometermarke laufen. Geht’s noch? Da draußen ist es kalt und die Auto rasen so dicht an mir vorbei. Aber ich machs trotzdem. Kilometer 70,0 auf der A 14 Richtung Leipzig.

Zweiter Versuch beim ADAC: Diesmal ist die Frau nett. Das würde mit Priorität behandelt werden da es eine Gefahrenstelle auf der Autobahn ist. Hört sich doch gut an. Dann krieg ich meinen Flug vielleicht noch. Und ich soll aussteigen und zu meiner eigenen Sicherheit draußen warten. Und natürlich das Warndreieck aufstellen. Kein Problem mach ich alles.

Noch schnell eine SMS an meinen Freund schreiben und ihm das Unglück schildern und dann meine Mutter, der das Auto gehört anrufen. Warten. Nach 20 Minuten sind die Gelben Engel immer noch nicht da. Es ist eiskalt – ich schätze null Grad. Langsam spür ich meine Zehen nicht mehr. Schaff ich den Flug jetzt noch?

… 30 Minuten: immer noch kein ADAC – also noch mal bei denen anrufen. Jaja, da ist schon jemand unterwegs, seit 15 Minuten. Dann kann’s ja nicht mehr lange dauern. Das wird auf jeden Fall verdammt knapp mit dem Flug.

… 40 Minuten: den Flug kann ich vergessen. Das ist zeitlich nicht mehr zu schaffen. Hatte die Frau am Telefon nicht gesagt, daß ich priorisiert behandelt werde? Scheinbar nicht. Meine Zehen sind taub. Ich zittere am ganzen Körper und könnte nur heulen. Es ist wie verhext.

… 45 Minuten: Da! Auf der Gegenfahrbahn fährt ein ADAC-Auto vorbei und der Fahrer grüßt. Das muss wohl meine Rettung sein.

… 50 Minuten: Der Gelbe Engel sind da. Ich glaubs kaum. Leb ich noch? Oder bin ich schon als Eiszapfen erstarrt. Am liebsten würd ich sein Auto stürmen und mich aufwärmen.

… 60 Minuten: Der Reifen ist gewechselt, das Warnschild wieder im Auto und ich auf dem Weg zum Flughafen. In 8 Minuten geht der Flieger. Das schaff ich! Ironie muss sein.

Jetzt sitz ich in einem Café am Flughafen. Klar ist der Flieger ohne mich gestartet und einen Erstflieger in der Pampa zu finden ist gar nicht so einfach. Der erste ist ausgebucht. Der zweite geht Stunden später. Und noch dazu kostet er ein Heidengeld und fliegt nicht mal zum gewünschten Flughafen. Aber ich komm hier wenigstens noch weg. KÖLN ICH KOMME.

Dieses Erlebnis wurde Ihnen mit freundlicher Unterstützung von Skoda und dem ADAC präsentiert.